Sächsischer Schulleitungsverband

Besuch des Ministers, beschlossenes Handlungspaket und viel konstruktive Diskussion
– ein Bericht von der Mitgliederversammlung des Sächsischen Schulleiterverbandes im Rahmen der Leipziger Buchmesse

Schon einiges erreicht, aber noch mehr vor! So könnte man das Ergebnis der diesjährigen Tagung des Sächsischen Schulleitungsverbandes am Freitag, dem 16.03.2018 im Rahmen der Leipziger Buchmesse zusammenfassen.

Nach einem kurzen humorvollen Auftakt begrüßte der Vorsitzende Michael Ufert die anwesenden Vereinsmitglieder und gab im 2. Teil der Tagung einen Überblick über die Arbeit des Vereins im letzten Jahr. Viele Anregungen der Mitglieder des Schulleiterverbands wurden durch die konstruktive Zusammenarbeit mit der Spitze des Kultusministeriums umgesetzt. So konnten sogenannte Härtefälle (SchulleiterInnen/ StellvertreterInnen, welche seit Jahren berufen, aber noch nicht im ausgeschriebenen Endamt eingruppiert wurden) eine Sprungbeförderung erfahren. Im aktuellen Handlungspaket ist u.a. formuliert, dass  in Folge der Höhergruppierungen im Lehrerbereich die Schulleitungsämter an Grund-, Ober- und Förderschulen angepasst werden  sollen, stellte Ufert als Zwischenfazit fest.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Wertschätzung der Arbeit des Sächsischen Schulleitungsverbandes durch die Teilnahme von Kultusminister Christian Piwarz. Er erörterte vor den Teilnehmern das Zustandekommen des aktuellen Maßnahmepakets mit dem Schwerpunkt Sicherstellung der Einstellung  grundständig ausgebildeter Lehrer, besprach die auf die Schulleitungen zukommenden Maßnahmen wie Vornahme weiterer Beurteilungen, Änderungen in der Stundentafel und im Besoldungsrecht und nahm u.a. die Prüfung der Notwendigkeit der laufenden Anerkennungsverfahren der DDR- Lehrer sowie die aktuelle Vergütungs-/Besoldungssituation im Schulleitungsbereich und das Nichtvorhandensein einer Sächsischen Schulbaurichtlinie als weiter dringend zu klärende Probleme mit.

Dieser offene und ehrliche Umgang, das Interesse an den Problemen der Schulen vor Ort sind eine neue Qualität des Umgangs miteinander, und so wünschten die Schulleiter dem Minister viel Erfolg und eine lange Amtszeit.

In der anschließenden Arbeitsphase entwickelten die Teilnehmer mit der Methode World Cafè die  wesentlichsten Arbeits- und Handlungsschwerpunkte für das kommende Verbandsjahr.

Und für die Teilnehmer steht am Ende der Tagung fest, diese Zeit hat sich gelohnt.